Wenn Sie den Einkauf größerer Konsumgüter finanzieren möchten, dann haben Sie dafür mehrere Möglichkeiten. Banken und Sparkassen bieten Ratenkredite mit festen Laufzeiten und festen Zinssätzen an. Diese Kredite werden auch Konsumentenkredite genannt und stehen grundsätzlich zur freien Verfügung. Eine Ausnahme davon stellen die Autokredite und die Immobilienkredite dar, welche ausdrücklich zweckgebunden sind.
Ratenkredite werden nach der Bewilligung in einem Betrag ausgezahlt und müssen dann in gleichbleibend hohen Monatsraten über einen genau festgelegten Zeitraum zurückgezahlt werden. Wenn Sie beabsichtigen, einen Ratenkredit zur Finanzierung eines Einkaufes zu beantragen, so müssen Sie dies nicht zwangsläufig bei Ihrer Hausbank tun. Grundsätzlich ist es immer ratsam, vor der Antragstellung einen Vergleich der Konditionen der einzelnen Anbieter durchzuführen.
Viele Konsumgüter wie zum Beispiel Computer, Fernseher, Coleman oder eine Wohnungseinrichtung, können auch über einen Dispokredit finanziert werden. Hierbei handelt es sich um einen Überziehungskredit auf dem Girokonto, der Ihnen immer dann eingeräumt werden kann, wenn Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Der Dispokredit hat gegenüber dem Ratenkredit den großen Vorteil, dass er flexibel zurückgezahlt werden kann. Sie sind dabei nicht an feste Laufzeiten oder feste Monatsraten gebunden. Einmal zurückgezahlte Beträge können Sie jederzeit erneut in Anspruch nehmen.
Viele Händler von größeren Konsumgütern bieten auch eigene Kredite an. Diese zeichnen sich meist durch besonders kurze Laufzeiten und günstige Zinssätze aus. Im Rahmen von zeitlich begrenzten Aktionen werden oft sogar Null-Prozent-Finanzierungen möglich. Dies heißt dann ganz konkret, dass Sie nur den Kaufpreis abzahlen müssen und dafür keine Zinsen fällig werden.
Händlerkredite werden zum Beispiel zur Finanzierung von Computern, Waschmaschinen, Kühlschränken, Timberland Stiefel oder Autos angeboten.
